Gemeinsam bieten das Forum und der Heimatverein eine Busfahrt nach Sögel an. Sögel hatte, wie viele Orte des Emslandes, eine lebendige jüdische Gemeinde, die von den Naziterroristen ausgelöscht wurde. Die Synagoge und jüdisches Eigentum wurden im Novemberpogrom 1938 verwüstet und zerstört, die jüdischen Bürger Opfer des Holocausts. Zeugnisse des reichen jüdischen Lebens vor der Schoah gilt es zu bewahren und zu pflegen, die Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Juden darf nicht verblassen.

Louis Grünberg sel.A. (Sögel) überlebte die Schoah. Er war mit dem Mitbegründer des Arbeitskreises Judentum-Christentum, Josef Möddel, befreundet. Sein Sohn Michael Grünberg ist Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Foto: Heimatverein Lingen.

Wir besuchen zunächst den jüdischen Friedhof, Begräbnisstätte der jüdischen Gemeinde seit dem 18. Jahrhundert. Das Denkmal, das heute an die ehemalige Synagoge erinnert, ist unser nächstes Ziel. An einzelnen Stolpersteinen sollen Biografien und Schicksale jüdischer Bürger Sögels nachgezeichnet werden.

Nach der Kaffeepause werden wir die neuerbaute rumänisch-orthodoxe Kirche besichtigen und uns über die Entwicklungen in der christlich-orthodoxen Gemeinde informieren.

Datum: Mittwoch, 7. 9. 2022

13.30 Uhr: Abfahrt Emslandhallen.  Rückkehr nach Lingen gegen 18.30 Uhr. Teilnehmerbeitrag: 29,- € (inkl. Kaffee und Kuchen)

Ansprechpartner/-in: M. Pölking-Oeßelmann           oesselmann@t-online.de  0591/ 62383

G. Wichmann E-Mail: wichmannsgeorg@t-online.de 0591/ 59828

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich mit Angabe der Adresse und Telefonnummer bei

Hanni Rickling, Stieglitzweg 6, 49808 Lingen,

E-Mail: j.rickling@dg-email.de 0591 / 62500