Veranstaltungen- Neues Programm

Das Programm des Forums bis März 2024

LEHRHAUSABENDE

Mittwoch, 21. Februar 2024, im Lern- und Gedenkort Jüdische Schule, Jakob-Wolff-Straße, 49808 Lingen (Ems), Beginn um 19:30 Uhr. Durch das Jüdische Jahr.“ Buchvorstellung mit Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Durch das Jüdische Jahr“ führt Monat für Monat durch den jüdischen Jahreskreis. Rabbinerin Dalia Marx stellt den Charakter, die Feste und Gedenktage jedes Monats vor, beschreibt wenig bekannte religiöse Traditionen, Gebete und häusliche Bräuche und fragt, welche Bedeutung sie für unser modernes, durch eine Vielfalt von Kulturen und Identitäten geprägtes Leben haben können. Perspektiven aus Geschichte und Gegenwart, aus West und Ost, Israel und der Welt, verflechten sich zu einem vielfarbigen Gewebe jüdischen Lebens und eröffnen einen eigenen Zugang zum Reichtum religiöser Traditionen.

Das Buch gewährt seltene Einblicke in die israelische Gesellschaft und berücksichtigt in der Bearbeitung durch Rabbinerin Ulrike Offenberg zugleich den mitteleuropäischen Kontext. Es spricht ein jüdisches Publikum ebenso an wie Engagierte des jüdisch-christlichen Dialogs oder religionswissenschaftliche und kulturanthropologische Fachkreise. Es ist geeignet als Lehrmaterial für den Religionsunterricht

Dieses fabelhafte und höchst informative Buch gehört in die Hand eines jeden Lehrers und einer jeden Pfarrerin, die sich für das Judentum interessieren.“ Dr. Ursula Rudnick

Mittwoch, 20. März 2024 im Lern- und Gedenkort Jüdische Schule, Jakob-Wolff-Straße, 49808 Lingen (Ems), Beginn um 19:30 Uhr

Propaganda, Plätze, Praktiken. Die Lingener Stadtgesellschaft auf dem Weg in die ,NS-Volksgemeinschaft?“ Vortrag im Rahmen der Stadtgeschichte „Lingen in der NS-Zeit“ von Heiner Schüpp, Kreisarchivar i.R.

Zum Stadtjubiläum 2025 soll ein Sammelband mit Beiträgen zur Stadtgeschichte Lingens in der NS-Zeit erscheinen. Unter dem Leitbegriff „Kommunikation und Raum“ hat Heiner Schüpp, ehemaliger Leiter des Kreisarchivs Emsland, darin einen Beitrag verfasst, in dem er den Prozess der Durchsetzung der nationalsozialistischen Herrschaft in der Lingener Stadtgesellschaft nachzeichnet.

VERANSTALTUNGEN ZU DEN GEDENKTAGEN

Gedenkfeier zum Holocaust-Gedenktag am Samstag, dem 27. Januar 2024

Bundespräsident Herzog erklärte für Deutschland den 27. Januar zum jährlichen Gedenktag an die Opfer der Schoah (Holocaust). Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, das beispielhaft für alle Nazi-Mordstätten steht.

Lingen (Ems)

19:00 Uhr: Solidaritäts- und Friedenswache am Theater an der Wilhelmshöhe (Änderung)

20:00 Uhr: Theaterstück im Theater an der Wilhelmshöhe „Die Reise der Verlorenen.“

1939 hatten fast 1000 jüdische Menschen aus Nazideutschland ein Visum für Kuba. Sie reisten mit der „St. Louis“. Angekommen, verweigerte Kuba die Aufnahme. Versuche, in den USA zu landen, wurden verhindert. Das Schiff musste nach Hamburg zurückkehren. Schauspiel von Daniel Kehlmann.

Link zur Veranstaltung auf der Homepage vom Theater an der Wilhelmshöhe:

https://s.et4.de/d9lMd

Aktualisierungen des gesamten Programmes und mögliche Änderungen finden Sie auf der Internetseite unseres Vereins unter „Veranstaltungen: www.forum-juden-christen.de

Gedenkort Jüdische Schule Lingen: Offene Tore

Peter Lütje vor der von ihm geschaffenen Büste der Philosophin und Aurorin Hannah Arendt am Eingangstor zur Jüdischen Schule. (“Die Banalität des Bösen”, der Bericht über den Prozess des Organisators am Mord der Nazis an 6 Millionen Juden sowiefast 2 Millionen Sinti und Roma. Peter Lütje ist auch Vorstandsmitglied des Forum Juden-Christen Altkreis Lingen e.V.

Zum nächsten Tag der offenen Tore lädt das Forum Juden-Christen Altkreis Lingen e.V. am Sonntag, dem 28.01.2024  in der Zeit von 15:00 – 17:00 Uhr ein. Auf dem Außengelände werden die Büste von Hannah Arendt, der Synagogenplatz sowie der Gedenkstein für die zerstörte Synagoge und der Familienstein vorgestellt. Der Familienstein erinnert an die jüdischen Familien aus Lingen, die von den Nazis ermordet oder vertrieben wurden.  Im Gebäude des Gedenkortes Jüdische Schule können viele Judaica und die Dauerausstellung zum jüdischen Leben in Lingen betrachtet werden. Besonders stechen dabei das KZ- Kleid von Ruth Foster-Heilbronn und die Thora-Rolle heraus, die dem Forum von der Jüdischen Gemeinde Osnabrück als Dauerleihgabe überlassen wurde. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Willkommen sind Interessierte jeden Lebensalters.

“Judentum begreifen”

Das Forum Ju­den-Christen bietet fortlaufend die von Angela Prenger in der Nachfolge von Johannes Wiemker wei­tergeführte Reihe „Judentum begreifen“ an. Sie wendet sich vor allem an Schulklas­sen, denen konkret an Gegenständen und Texten jüdische Kultur und Religion vermit­telt wird. Kontakt: Angela Prenger, Tel. 05903- 6646, angela.prenger@posteo.de

Ruth de Vries vom Osnabrücker Verein “Judentum begreifen e.V.” kleidet eine jugendlichen Besucher als jüdischen Beter ein.